Wie, den kennen Sie nicht? Bobby Jindal ist Republikaner, Gouverneur des US-Bundesstaates Louisiana und gilt als aussichtsreicher Kandidat der US-Wahlen 2012. Die FAZ bietet gleich zwei Artikel zum Shootingstar der Roten:
- “Die republikanische Antwort”
- Jindal kritisiert Obamas Politik
Obwohl man natürlich sagen muß: Auch das ist eine Form des Rassismus. Einen indischstämmigen Amerikaner als Antwort auf einen schwarzen Amerikaner zu nehmen. Könnte ein weißer Amerikaner keine Antwort auf Obama sein? Oder ein Indianer? Das wäre wirklich mal was Ausgefallenes, auch für amerikanische Verhältnisse. Hand aufs Herz, auch wenn Obama eben nicht seine Hautfarbe als Trumpfkarte ausspielte, so hatte er doch die Unterstützung zahlreicher einflußreicher Medienleute, unter denen Schwarze inzwischen einen hohen Anteil stellen, z.B. Oprah Winfrey, Starmusiker, Hollywoodgrößen usw. Aber wen könnte beispielsweise ein Sioux- oder Comanchenstämmiger Amerikaner als “ethnischen” Rückhalt aufweisen? Und was ist mit Religion? Kennedy war bislang der einzige katholische Präsident. John Kerry oder Rudy Guliani hätten Nummer Zwei werden können. Oder gar ein islamischer Präsident? Das wäre die Krönung für die islamische Welt. Während man sich in Riyad oder Teheran keinen Millimeter Richtung Toleranz bewegt, würde man in diesem Fall in einen wahren Siegestaumel fallen. Naja, gegen den Zeitgeist schwimmen ist halt hart…
Noch mehr aus Amiland:
Das Mises Institute veröffentlicht einen Artikel mit der Botschaft: Sparen statt Schulden!
Eric Englund ist libertärer Kolumnist. Das heißt: Prügel für Linke, Öko-Sozen und Obama. Hier ein Essay vom Oktober 2008 mit dem Titel “Environmentalism is Racism”
Verfasst von al-shahin