2 x Bobby Jindal

27. Februar 2009

Wie, den kennen Sie nicht? Bobby Jindal ist Republikaner, Gouverneur des US-Bundesstaates Louisiana und gilt als aussichtsreicher Kandidat der US-Wahlen 2012. Die FAZ bietet gleich zwei Artikel zum Shootingstar der Roten:
- “Die republikanische Antwort”
- Jindal kritisiert Obamas Politik

Obwohl man natürlich sagen muß: Auch das ist eine Form des Rassismus. Einen indischstämmigen Amerikaner als Antwort auf einen schwarzen Amerikaner zu nehmen. Könnte ein weißer Amerikaner keine Antwort auf Obama sein? Oder ein Indianer? Das wäre wirklich mal was Ausgefallenes, auch für amerikanische Verhältnisse. Hand aufs Herz, auch wenn Obama eben nicht seine Hautfarbe als Trumpfkarte ausspielte, so hatte er doch die Unterstützung zahlreicher einflußreicher Medienleute, unter denen Schwarze inzwischen einen hohen Anteil stellen, z.B. Oprah Winfrey, Starmusiker, Hollywoodgrößen usw. Aber wen könnte beispielsweise ein Sioux- oder Comanchenstämmiger Amerikaner als “ethnischen” Rückhalt aufweisen? Und was ist mit Religion? Kennedy war bislang der einzige katholische Präsident. John Kerry oder Rudy Guliani hätten Nummer Zwei werden können. Oder gar ein islamischer Präsident? Das wäre die Krönung für die islamische Welt. Während man sich in Riyad oder Teheran keinen Millimeter Richtung Toleranz bewegt, würde man in diesem Fall in einen wahren Siegestaumel fallen. Naja, gegen den Zeitgeist schwimmen ist halt hart…

Noch mehr aus Amiland:
Das Mises Institute veröffentlicht einen Artikel mit der Botschaft: Sparen statt Schulden!

Eric Englund ist libertärer Kolumnist. Das heißt: Prügel für Linke, Öko-Sozen und Obama. Hier ein Essay vom Oktober 2008 mit dem Titel “Environmentalism is Racism”


Fürst Adam II. von Liechtenstein: “Vielleicht sollte zuerst das deutsche Wesen am liechtensteinischen genesen”

15. Februar 2009

Wir erinnern uns: Vor einem Jahr fand die Liechtensteiner Steueraffäre statt. Im Februar 2008 gab die Bundesregierung bekannt, daß der BND Zugriff auf die Daten hunderter deutscher Anleger in Liechtenstein hätte. Vermutlich stammten diese Daten von Heinrich Kieber. Dieser war von 2001 bis 2002 beim liechtensteinischen Geldinstitut LGT angestellt gewesen. Dort hatte er die Daten von zahlreichen Anlegern kopiert und vergeblich versucht, die LGT damit zu erpressen. Man kann davon ausgehen, daß die Bundesregierung nicht von so vielen Skrupeln geplagt wurde und dem Ganoven die Daten für einen hübschen Batzen Geld abkaufte. Der deutsche Finanzminister und SPD-Mitglied Peer Steinbrück, als Choleriker bekannt, feuerte damals verbale Breitseiten gegen das kleine Fürstentum, wie man es von einem überzeugten Etatisten und Proleten erwarten durfte. Nicht einmal die inzwischen ziemlich weichgespülte FDP bot dem verrückten Treiben Einhalt.

Nun hat der Fürst ein interessantes und amüsantes Interview gegeben, in dem er das Verhalten der Deutschen tadelt – zu recht:

Vor genau einem Jahr haben die deutschen Behörden mit gestohlenen Daten den liechtensteinischen Finanzplatz angegriffen. Was ist seither geschehen:
Keine der 15 liechtensteinischen Banken hatte finanzielle Schwierigkeiten, aber der deutsche Finanzplatz ist abgestürzt. Viele deutsche Banken mussten mit Milliardenbeträgen gerettet werden, und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Der deutsche Angriff auf Liechtenstein ist zu einem Bumerang geworden. Nicht der liechtensteinische Finanzplatz ist in die Knie gegangen, sondern der deutsche. (…) Ich kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass ein deutscher Finanzminister in den 60er-Jahren mit dem Einmarsch in Liechtenstein gedroht hat – vielleicht nicht ganz ernsthaft, aber immerhin. (…) Ich habe schon vor mehreren Jahren darauf hingewiesen, dass Deutschland in seinen Beziehungen zu Liechtenstein gegen Prinzipien des Rechtsstaates und gegen internationale Verträge verstösst.

Hier gibt’s das ganze Interview.


Tom Cruise als Stauffenberg

22. Januar 2009

Als bekannt wurde, daß Hollywood-Superstar Tom Cruise den deutschen Offizier und Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg spielen sollte, brodelte es in Deutschland gewaltig. Sekten-Marionette Cruise als Stauffenberg, einer der wenigen Deutschen zwischen 1933 und 1945, mit dessen Namen man etwas Positives assoziiert?

Den Rest des Beitrags lesen »


NPD-Blog.info: Was bedeutet Rechtsextremismus eigentlich?

15. Januar 2009

Ein Text aus dem Jahr 2007, der auf den Begriff Rechtsextremismus näher eingeht:

Beim modernen Rechtsextremismus wird nicht eindeutig rassistisch argumentiert. Statt dessen beziehen sich die Rechtsextremisten auf die „Eigenarten der Völker“. Dieses Konzept wird Ethnopluralismus genannt und ist im Programm der NPD stark vertreten. Statt der Höherwertigkeit der eigenen Nation betont dieses Konzept meist eine Höherwertigkeit der eigenen Kultur und leitet daraus einen Anspruch auf Vorherrschaft der europäischen Völker ab.

Und hier geht’s zum ganzen Text.


Henryk M. Broder über Norman Paech

15. Januar 2009

Henryk M. Broder knöpft sich Berufs-Antizionisten Norman Paech vor: Sieg durch K.O.! Der Text ist nicht nur stilistisch ein Juwel, sondern rechnet auch mit dem neuen Antisemitismus im Gewand der beckmesserisch besorgten Israelkritik ab.

Wie viele seiner Freunde und Genossen arbeitet sich auch Paech nicht am Antisemitismus, sondern am Antisemitismusvorwurf ab, der für ihn ein politisches Kampfinstrument ist. Soll heißen: Das Schlimmste, was einem passieren kann, ist nicht, ein Antisemit zu sein, sondern mit dem Antisemitismusvorwurf konfrontiert zu werden. Deswegen konzentriert sich der aktuelle Kampf gegen den Antisemitismus darauf, erstens die Machtergreifung der Nazis („Nie wieder ’33“) zu verhindern, zweitens die Israelis zu ermahnen, die Politik der Nazis nicht zu wiederholen, und drittens, für die „Opfer der Opfer“ Verantwortung zu übernehmen. Ob das schon Antisemitismus ist oder nur ein Versuch, die deutsche Geschichte auf dem Rücken der Israelis zu entsorgen, ist eine Frage der Definition.

Hier der volle Genuß.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.