Wie die WELT berichtet, bestätigte der Mufti von Saudi-Arabien, Scheich Abd al-Aziz al-Scheich, Anfang Januar, daß zehnjährige Mädchen heiratsfähig seien.
Die arabische Zeitung „Al-Hayat“ berichtete, der Mufti, die höchste religiöse Autorität des islamischen Königreiches, habe während eines Seminars an der Imam-Mohammed-Universität in Riad die Ehe von Kindfrauen gerechtfertigt. „In den Medien habe ich in letzter Zeit viel über die Verheiratung junger Mädchen gelesen, doch wer sagt, dass ein Mädchen mit zehn oder zwölf Jahren nicht heiraten könne, weil es zu jung sei, der macht einen Fehler und tut den Mädchen Unrecht. (…) Den Rest des Beitrags lesen »
Henryk M. Broder knöpft sich Berufs-Antizionisten Norman Paech vor: Sieg durch K.O.! Der Text ist nicht nur stilistisch ein Juwel, sondern rechnet auch mit dem neuen Antisemitismus im Gewand der beckmesserisch besorgten Israelkritik ab.
Wie viele seiner Freunde und Genossen arbeitet sich auch Paech nicht am Antisemitismus, sondern am Antisemitismusvorwurf ab, der für ihn ein politisches Kampfinstrument ist. Soll heißen: Das Schlimmste, was einem passieren kann, ist nicht, ein Antisemit zu sein, sondern mit dem Antisemitismusvorwurf konfrontiert zu werden. Deswegen konzentriert sich der aktuelle Kampf gegen den Antisemitismus darauf, erstens die Machtergreifung der Nazis („Nie wieder ’33“) zu verhindern, zweitens die Israelis zu ermahnen, die Politik der Nazis nicht zu wiederholen, und drittens, für die „Opfer der Opfer“ Verantwortung zu übernehmen. Ob das schon Antisemitismus ist oder nur ein Versuch, die deutsche Geschichte auf dem Rücken der Israelis zu entsorgen, ist eine Frage der Definition.
Nein, das tut er natürlich nicht. Denn Professor Doktor Udo Steinbach weiß nämlich ganz genau, was er da von sich gibt. Wie hier im ZDF-Studio. Ist zwar schon zwei Wochen alt, aber es soll später nicht heißen, wir hätten von nichts gewußt. Hier also die Highlights eines Mannes, der sich nicht einfach nur irrt:
0:34: Eine einseitige Schuldzuweisung ist kontraproduktiv
1:02: Wir kennen hier nur einen einzigen Akteur. Zunächst einmal, Hamas ist eine kämpfende Gruppe, die sich in gewisser Weise zur Wehr setzt. Aber das eigentliche Problem liegt bei den Israelis. Das liegt darin, daß dort der Frieden nicht gewollt ist, daß der Friedensprozeß nicht eingeleitet worden ist und wir hier eine Macht haben, die trotz Waffenstillstand in den letzten Monaten die Menschen hat nahezu verhungern lassen.
1:53: Der große Fehler liegt im Januar 2006, als man die Wahlen nicht akzeptierte. Damals hätte man den Wahlsieger Hamas einbinden können.
2:10: Frage: Wie kann man einen Wahlsieger einbinden, der die totale Vernichtung Israels fordert? – Antwort: Das stimmt überhaupt nicht.